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25.02.2008

DAUERHAFTER Abbaustopp in der Primsmulde Süd sofort nötig!


RAG und Landesregierung dürfen sich nicht hinter Gutachten verstecken

Die Jungen Liberalen im Kreis Saarlouis begrüßen es ausdrücklich, dass sich die Landesregierung endlich wenigstens dazu entschlossen hat, einen vorläufigen Abbaustopp in der Primsmulde Süd zu erwirken. Dies war aber allerhöchste Zeit angesichts der Vorkommnisse des letzten Samstags, an dem es in Folge des bisher schwersten Bebens zu massiven Schäden kam, mit dem traurigen Höhepunkt der Beschädigung der Saarwellinger Kirche.

 

 Die JuLis fordern, dass die Landesregierung diesen Abbaustopp auch beibehält und nicht wieder aufhebt.

 

"Peter Müller, Joachim Rippel und Klaus Meiser waren am Wochenende selbst in Saarwellingen und haben sowohl die Schäden an den Gebäuden als auch hoffentlich die Angst und den Zorn in den Gesichtern der Menschen gesehen. Wir hoffen, dass sie jetzt wissen, was sie zu tun haben. Der Bergbau darf in unserer Region nie wieder anlaufen. Unsere Regierung muss jetzt für die Menschen handeln, welche sie auch gewählt haben und nicht auf die Meinung irgendwelcher Gutachter hören. Die Qualität der Schäden ist ebenso offensichtlich wie die Ursache der Beben. Wer etwas anderes behauptet, versucht eine Augenwischerei, die das Volk glücklicherweise nicht mehr glaubt. Leider musste es erst so weit kommen bis man auch in Saarbrücken mal reagiert hat und endlich mal zum Wohle des Volkes entschieden hat. Hoffentlich bleibt es dabei.", so Jan Reiter, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Saarlouis.

Kategorie: Pressemitteilungen
Erstellt von: sebastian