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09.02.2006
Julis: Keine Entschuldigung für die freie Presse!
Saar Julis kritisieren Kommentar von Dr.Karl Addicks (MdB) zum Karikaturenstreit
Der Kommentar des saarländischen FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Karl Addicks
in der Saarbrücker Zeitung (SZ) zum Thema Karikaturenstreit stößt bei den
Jungen Liberalen Saar (JuLis) auf scharfe Kritik. Der Dialog der Kulturen
ist für die JuLis unabdingbar, um eine weitere Eskalation zu vermeiden und
der Instrumentalisierung von Konflikten durch islamistische Kreise
entgegenzuwirken. Die Forderung von Dr.Addicks nach mehr Respekt vor
religiösen Gefühlen wird von der FDP-Jugendorganisation zwar nicht
bestritten, nach Meinung des Juli-Landesvorsitzenden Oliver Luksic (26)
sollte ein liberale Politiker aber nicht den Verzicht gewagter Karikaturen
proklamieren:
„Karikaturen sind subjektiv und vor allem provokant! Man mag die Karikaturen in der Sache als überzogen darstellen, das ist völlig legitim. Die Politik sollte aber nicht die Presse- und Meinungsfreiheit relativieren, wie es Dr.Karl Addicks tut wenn er auffordert auf gewagte Karikaturen zu verzichten. Eine Presse- und Meinungsfreiheit, welche die Religionsgemeinschaften ausnimmt, wäre keine Presse- und Meinungsfreiheit mehr. Westliche Zeitungen können und sollen sich nicht vorschreiben lassen, was sie schreiben oder welche Karikaturen sie zeigen sollen. Die Intoleranz und der religiöse Eifer einiger Moslems, die ihren Willen allen Andersgläubigen aufzwingen wollen, kann von freiheitlichen Demokratien mit einer freien Presse nicht akzeptiert werden.“
„Karikaturen sind subjektiv und vor allem provokant! Man mag die Karikaturen in der Sache als überzogen darstellen, das ist völlig legitim. Die Politik sollte aber nicht die Presse- und Meinungsfreiheit relativieren, wie es Dr.Karl Addicks tut wenn er auffordert auf gewagte Karikaturen zu verzichten. Eine Presse- und Meinungsfreiheit, welche die Religionsgemeinschaften ausnimmt, wäre keine Presse- und Meinungsfreiheit mehr. Westliche Zeitungen können und sollen sich nicht vorschreiben lassen, was sie schreiben oder welche Karikaturen sie zeigen sollen. Die Intoleranz und der religiöse Eifer einiger Moslems, die ihren Willen allen Andersgläubigen aufzwingen wollen, kann von freiheitlichen Demokratien mit einer freien Presse nicht akzeptiert werden.“
Kategorie: Pressemitteilungen
Erstellt von: Webmaster






