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13.03.2006
Videoüberwachung von Schülern ist eine Kapitulationserklärung!
JuLis wollen Schülergerichte statt Videoüberwachung
Die vom Innenministerium geplante Ausweitung der Videoüberwachung stößt bei den Jungen Liberalen Saar (JuLis) auf scharfe Ablehnung. Insbesondere die Überwachung von Schülern wird vom JuLi-Landesvorsitzenden Oliver Luksic scharf kritisiert:
„Eine Videoüberwachung von Schülern wäre eine Kapitulationserklärung des Staates und der Gesellschaft gegenüber den vorherrschenden Problemen an Schulen. Damit werden keine Probleme gelöst, sondern eine Unkultur des Wegsehens gefördert. Bei der Videoüberwachung von Schulhöfen würde dies höchstens zu einer Verlagerung von Vandalismus und Gewalt vor die Schulen führen. Ausgerechnet in der Schule, wo die Grundwerte unserer Gesellschaft vermittelt werden sollen darf es nicht zu so einem schweren Eingriff in die Persönlichkeitsrechte kommen, wäre dies bildungspolitisch und rechtsstaatlich ein falsches Signal! Die Einführung von Schülergerichten wäre der pädagogisch und rechtsstaatlich richtige Weg um gegen Vandalismus und Gewalt an Schulen vorzugehen.“
Auch die geplante Überwachung von Container-Plätzen und anderen öffentlichen Einrichtung sehen die JuLis als schweren Grundrechseingriff. Für den Juli-Vorsitzenden Oliver Luksic wäre dies eine „Einladung zum Wegsehen, die keine Probleme löst sondern nur zur Verlagerung von Vandalismus führt.“
„Eine Videoüberwachung von Schülern wäre eine Kapitulationserklärung des Staates und der Gesellschaft gegenüber den vorherrschenden Problemen an Schulen. Damit werden keine Probleme gelöst, sondern eine Unkultur des Wegsehens gefördert. Bei der Videoüberwachung von Schulhöfen würde dies höchstens zu einer Verlagerung von Vandalismus und Gewalt vor die Schulen führen. Ausgerechnet in der Schule, wo die Grundwerte unserer Gesellschaft vermittelt werden sollen darf es nicht zu so einem schweren Eingriff in die Persönlichkeitsrechte kommen, wäre dies bildungspolitisch und rechtsstaatlich ein falsches Signal! Die Einführung von Schülergerichten wäre der pädagogisch und rechtsstaatlich richtige Weg um gegen Vandalismus und Gewalt an Schulen vorzugehen.“
Auch die geplante Überwachung von Container-Plätzen und anderen öffentlichen Einrichtung sehen die JuLis als schweren Grundrechseingriff. Für den Juli-Vorsitzenden Oliver Luksic wäre dies eine „Einladung zum Wegsehen, die keine Probleme löst sondern nur zur Verlagerung von Vandalismus führt.“
Kategorie: Pressemitteilungen
Erstellt von: Webmaster






