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19.04.2007

Julis: Schäuble bald nicht mehr tragbar


Bundesinnenminister Schäuble hat in den vergangenen Wochen und Monaten mit seinen Versuchen, die freiheitlichen Bürgerrechte einzuschränken, schon einige Male für Aufsehen gesorgt.
Bundesinnenminister Schäuble hat in den vergangenen Wochen und Monaten mit seinen Versuchen, die freiheitlichen Bürgerrechte einzuschränken, schon einige Male für Aufsehen gesorgt. Mit seinem jüngsten Vorstoß, die Unschuldsvermutung im Bereich der Terrorabwehr nicht gelten zu lassen, geht er nun endgültig zu weit.

Hierzu Alexander Kleist, Vorstandsmitglied der Jungen Liberalen Saar: „ Die Unschuldsvermutung ist einer der Grundpfeiler unseres Rechtsstaats. Schäuble bewegt sich mit seinem Vorstoß weit jenseits der Verfassung. Getrieben von einer Sicherheitsphobie befinden wir uns unter ihm auf dem Weg zum totalen Überwachungssaat. Dabei versucht Schäuble scheinbar, die freiheitliche Grundordnung - welche bereits von den Gründervätern unserer Republik im Grundgesetz verankert wurde - wie mit der Abrissbirne einzureißen. Dann hätten auch die Terroristen ihr Ziel, unsere Gesellschaftsordnung zu zerstören, endgültig erreicht. Und dies durch die Hilfe desjenigen, dessen Aufgabe eigentlich ihre die Bekämpfung sein sollte.“

„Die Bundeskanzlerin muss jetzt endlich handeln und Schäuble in die Schranken weißen. Sonst stellt sich sehr bald die Frage, wie lange ein solcher Minister für die große Koalition noch tragbar ist“, so Kleist weiter.
Kategorie: Pressemitteilungen
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