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16.03.2008

Julis warnen vor weiterem Bergbau unter bewohntem Gebiet


Junge Liberale kritisieren signalisierte Zustimmung der Landesregierung

Die Jungen Liberalen kritisieren den Beschluss des Aufsichtsrat der RAG das Bergwerk Saar und der in mit dem Abbau im Flöz Grangeleisen und Wahlscheid so schnell wie möglich wieder aufzunehmen, und die signalisierte Zustimmung der Landesregierung.

Der stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Liberalen, Sebastian Greiber, warnt vor neuen Abbaufeldern, welche neue Zerstörungen bringen:  “Es darf nicht zu einem unkontrollierbaren Kohleabbau unter bewohntem Gebiet kommen, der eine Gefahr für Leib und Leben darstellt. Weitere Erdbeben oder auch massive Grubensenkungen werden Schäden an dem hart erarbeiteten Eigentum der Bürger verursachen. Es kann nicht sein, dass das Eigentum und die Gesundheit von Bürgern durch neue Erdbeben gefährdet werden. Mit anderen Kohle-Abbaufeldern werden die Schäden an Häusern nur von einem Ort zum anderen verschoben. Man muss sich fragen, warum die Betroffenen hier unterschiedlich behandelt werden sollen. Der Strukturwandel darf nicht immer weiter verzögert werden, das Ende des Bergbaus sollte nicht immer weiter auf Kosten der Bergbaubetroffenen und der Steuerzahler verschoben werden. RAG und CDU-Landesregierung müssen sich weiter darum bemühen die Bergleute in anderen Wirtschaftszweigen in Arbeit zu bringen statt auf die Verlängerung eines risikoreichen und kostenträchtigen Bergbaus zu setzen.“

Kategorie: Pressemitteilungen
Erstellt von: sebastian